B2C
B2C (Business-to-Consumer) bezeichnet Kontakte zwischen Unternehmen
(=Business) und Konsumenten (Privatabnehmer = Consumer). B2C-Kontakte sind durch
eine hohe Fluktuation geprägt. Privatkunden sind zum großen Teil Laufkundschaft,
was ganz besonders im Internetverkauf zu erleben
ist. B2C-Online-Shops, die ihre Angebote an Privatkunden absetzen wollen, müssen
mit einer sehr hohen Absprungrate nach dem Ersteinkauf kämpfen. Das Internet macht
das online beworbene Angebot noch vergleichbarer mit den Angeboten der Konkurrenz,
was zwei Folgen für die B2C-Kontakte hat:
1. Online-Anbieter müssen eine sehr hohe Anzahl der B2C-Kontakte generieren.
2. Webseiten, die hauptsächlich Privatkunden gewinnen wollen, müssen kundenbindende
Maßnahmen bereits ab dem ersten Aufruf der Webseite durch potenzielle B2C-Kontakte
vorbereiten.
Erfolgsversprechend ist hier insbesondere der Einsatz von
Pull-Marketingmethoden, welche die Aufmerksamkeit der potenziellen B2C-Kontakte
auf die Inhalte der Webseite gewinnen. Auf solcher Webseite finden die potenziellen
Kunden nicht nur Werbung (Produktinformationen, Kontaktdaten), sondern wertvolle
Informationen, nach denen sie im Internet suchen, was sie zu weiteren Besuchen auf
der Webseite einladen kann. Neben den Pull-Marketingmethoden werden bei der Kundengewinnung
für B2C-eShops Partnerprogramme (Affiliate-Marketing) eingesetzt.
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